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IVG Immobilien verkaufen 18.11.2009
Nord LB
Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Nord LB, Constantin Rohrbach, empfiehlt nach wie vor, die Aktien von IVG Immobilien (ISIN DE0006205701 / WKN 620570) zu verkaufen.
Im 3. Quartal habe sich das Papier durch die Veräußerung mehrerer Bürokomplexe eine Verschnaufpause verschafft. Die akuten Liquiditätsprobleme des Konzerns seien mit dem erzielten Erlös in Höhe von ca. EUR 470 Mio. zunächst gebannt. IVG Immobilien schreibe im 3. Quartal trotzdem rote Zahlen. Nach Konzernangaben werde eine Kapitalerhöhung in naher Zukunft nicht mehr ausgeschlossen.
Der Konzernumsatz sei im Vorjahresvergleich im 3. Quartal leicht um 4,2% von EUR 139 Mio. auf EUR 145 Mio. gestiegen. Das EBIT sei von EUR 102 Mio. auf EUR 52 Mio. zurückgegangen, doch hätten die Verluste im Finanzergebnis auf EUR 64 Mio. begrenzt werden können. Das Konzernergebnis sei von EUR -17 Mio. auf EUR -2,2 Mio. gestiegen. Das EPS habe sich von EUR -0,11 im Vorjahr auf EUR -0,06 verbessert.
Das Unternehmen sei zwar auf einem Konsoliderungskurs, bleibt aber auch 2009 in der Verlustzone. Zunächst sei der noch im Frühjahr drohende Liquiditätsengpass abgewendet aber der Verschuldungsgrad sei mit 71,4% weiter hoch. Die Analysten der Nord LB würden auch für 2010 keine Rückkehr in die Gewinnzone erwarten. Der Anteilsschein habe zwischenzeitlich sein Tief verlassen, bleibe aber volatil.
Die Analysten der Nord LB sehen die Immobilienkrise in Europa noch nicht als ausgestanden an und behalten das Rating "verkaufen" für die Aktien von IVG Immobilien bei. Das Kursziel werde bei EUR 10,50 belassen. (Analyse vom 18.11.2009) (18.11.2009/ac/a/d)
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